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Bärchenanhänger aus Silber

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Viel Spaß bei Stöbern, Lernen und Nachmachen!


Catrin Mansel


Für diesen Anhänger ist ein wenig mehr Geschick als beim Kettenfädeln und Ohrhakenbiegen gefragt. Der Umgang mit Säge, Bohrer und Feile sollte kein Neuland sein. Ungeübte können den Anhänger auch erst einmal zur Probe aus Messing, Kupfer oder anderen weniger teuren Materialien herstellen.


Werkzeuge und Material

Das Silberblech sollte mindestens 0,5 mm dick sein, sonst wird der Anhänger instabil und scharfkantig. Der Draht kann 0,8 mm bis ca. 1,5 mm stark sein, er dient zur Gestaltung der Anhängeröse. Anstelle eines Handbohrers kann natürlich auch eine Bohrmaschine benutzt werden. Bei der Verwendung auf den Arbeitsschutz achten!


Anfertigung

Zuerst wird das Silberblech in der passenden Größe ausgesägt. Für mein Modell habe ich ein quadratisches Stück Blech von ca. 12 x 12 mm verwendet. Hilfreich ist es, vorher die Linien mit Bleistift zu markieren oder mit der Reißnadel anzureißen. Auf den Fotos habe ich Permanentmarker benutzt, damit die Linien besser zu sehen sind.

Im zweiten Arbeitsschritt markiere ich die Stellen für die Bohrungen und das Mäulchen. (Wer lieber eine Anhängeröse anlöten möchte, der kann die Bohrung an der Oberkante über den Augen weglassen.) Die Zeichnung muss nicht zu symmetrisch sein, kleine Unregelmäßigkeiten lassen das Gesicht lebendiger wirken.

Nun werden die Löcher mit einem Bohrer von 1,50 mm Durchmesser gebohrt: Augen, Nase und ggf. das Loch für die Anhängeröse. Das Loch für die Nase habe ich etwas größer gestaltet. Vorher mit dem Körner die Stellen anschlagen, dann rutscht der Bohrer nicht so leicht weg. Im nächsten Arbeitsschritt die Bohrungen mit einem etwas größeren Bohrer (2,5 mm) entgraten.

Nach dem Bohren wird wieder gesägt. Hierzu muss das Sägeblatt auf einer Seite ausgespannt und durch das Loch für die Nase gefädelt werden. Das Blatt fixieren, den Bügel wieder spannen und los geht es, immer schön entlang der Linien für das Mäulchen sägen. Beim Sägen nur wenig Druck ausüben, so gelingen die Rundungen besser.

Jetzt ist der Anhänger fast fertig, das kleine Gesicht kann man schon gut erkennen. Die Kanten werden etwas rund gefeilt und gründlich alle Grate entfernt, um den Tragekomfort zu verbessern. Mit Schleifpapier kann die Oberfläche mattiert werden. Wer möchte, kann den Anhänger auch auf Hochglanz polieren oder mit Gravuren ein Fell andeuten.


Zum Abschluss wird noch die Anhängeröse angelötet oder durch die obere Bohrung montiert. Zur Montage einen Draht mit der Rundzange zu einer offenen Öse biegen, das kürzere Ende sollte noch etwas überstehen.  Die Öse durch das Loch im Anhänger schieben und das freie Ende über der Rundung zwei- bis dreimal um den geraden Draht wickeln. Eventuell eine Perle oder andere Zierelemente auf den Draht fädeln – ich habe hier eine Zuchtperle angebracht - und am oberen Ende wieder eine Öse biegen. Deren freies Ende wieder zwei- bis dreimal um den Draht wickeln, kurz abschneiden und das Ende etwas andrücken. Fertig.


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